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Bausparen verliert 2017 viele Verträge


2017 deutlich weniger Bausparverträge in Österreich

Es gibt gleich mehrere Gründe, warum das Bausparen für Frau und Herrn Österreicher derzeit nicht so attraktiv ist: Extrem niedriges Zinsniveau (Zinsen von 0,25% sind an der Tagesordnung, da kommt vielleicht noch 1 Jahr 1% Zinsen hinzu...), die geringe staatliche Förderung (einmalige 1,5% auf die jeweilige Jahreseinzahlung), geändertes Sparverhalten (oft hin zu Direktbanken) und auch eine kräftige Provisionskürzung für die Vermittler (nur noch die halbe Vergütung für Abschlüsse von Bausparverträgen).

Eine Mixtur, die den Bausparvertrag in der Beliebtheit (in Rankings zumeist Nr. 1 oder Nr. 2 - abwechselnd mit dem Sparbuch) nunmehr deutlich sinken lassen - die Zahlen des "Arbeitsforums österreichischer Bausparkassen" (AÖB) für das Jahr 2017 weisen schon deutlich darauf hin, dass die besten Jahre des Bausparvertrages vorerst einmal zu Ende sind:

2017 wurden bei den 4 österreichischen Bausparkassen (Raiffeisen Bausparkasse, s Bausparkasse, start:Bausparkasse, Wüstenrot) 698.571 neue Verträge abgeschlossen - im Jahr davor waren es noch 773.629 Stück gewesen. Auch für 2018 sind aus aktueller Sicht hier weiter rückläufige Zahlen zu erwarten.

Dadurch hat sich auch die Gesamtanzahl laufender Verträge deutlich verringert: Nach 4,73 Mio. Bausparverträgen Ende 2016 waren es Ende 2017 nur noch 4,55 Mio. Bausparer.

Die Einlagen auf den Verträgen haben sich 2017 aber immerhin leicht erhöht und stiegen von 20,42 Mio. Euro auf nunmehr 20,55 Mio. Euro an - die Bausparberater haben im Vorjahr eher Verträge mit höheren Einzahlungen verkauft. Kein Wunder - denn Bausparverträge mit 20 oder 30 Euro sind nach der Provisionssenkung oft gar nicht einmal mehr die Zeit bzw. die Spritkosten für den Hausbesuch wert...

Finanzierungen via Bauspardarlehen läuft gut

Während die Einlagen also eher stagnieren, läuft es für das Bauspardarlehen durchaus fein:

Das Finanzierungsvolumen zog von 2,878 Mrd. Euro anno 2016 im Vorjahr auf 3,061 Mrd. Euro an, die Gesamtausleihungen zogen von 18,58 Mrd. Euro auf 18,84 Mrd. Euro an. Die gute Konjunktur und die niedrigen Zinsen beleben hier das Kreditgeschäft - auch wenn die Konkurrenz (primär Banken via Hypothekarfinanzierung) nicht schläft.

Ad hoc-Meldung - März 2018

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Zuletzt verändert: 02. 03. 2018, 15h04