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Die Geldmarie

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Bauspardarlehen - Bausparkredit


Informationen über das Bauspardarlehen

Immer wenn die Kreditzinsen in die Höhe schießen, ist es wieder in aller Munde - nicht nur beim klassischen "Häuslbauer": Das Bauspardarlehen, auch "Bausparkredit" genannt.

Vom Ursprung her galt der Sinn der Bausparkassen eindeutig dem geförderten Hausbau: Auf der einen Seite zahlen Leute in Bausparverträge ein und erhalten dabei Zinsen (und Förderungen). Auf der anderen Seite gibt es dann die Kreditnehmer, die relativ günstiges Geld für ihr Bauvorhaben erhalten. Und der Rest gehört der jeweiligen Bausparkasse zur Verwaltung bzw. Absicherung von Ausfällen (welche ob der guten Besicherung durch Immobilien und Grund nach wie voräußerst selten vorkommen).

Die Geldmarie hat versucht, wesentliche Informationen über den Bausparkredit (Bauspardarlehen) zusammenzustellen - weiter unten finden Sie dann noch eine Auflistung von möglichen Vor- und Nachteilen.

Produkteigenschaften Bauspardarlehen:

  • Laufzeit - Von 0 bis 30 Jahren möglich (je nach Kredithöhe, Bonität, Alter etc.)
  • Höhe des Darlehens - Bis 360.000 Euro (180.000 Euro pro Person seit 1.1.2010, passende Bonität, passendes Projekt etc.)
  • Zinshöhe - Variabel - 12-Monate-Euribor +1,5%. Achtung: Die Zinsobergrenze von 6% ist zwar gültig, kann aber verändert werden!
  • Steuern und Gebühren - Befreiung von Grundbucheintragungsgebühr bei zugesicherter Wohnbauförderung möglich, Bearbeitungsgebühr fix und kaum verhandelbar.
  • Besicherung - Grundsätzlich via Eintrag im Grundbuch besichert (hypothekarische Sicherstellung). Ausnahmen aber bei kleineren Darlehen bzw. kürzere Laufzeiten.

Was kann man mit einem Bauspardarlehen finanzieren?

Prinzipiell fast alles (und noch mehr), was mit Bauen und Wohnen zu tun hat. Aber keinesfalls z.B. der klassische Autokauf oder Urlaubskredit.

Finden Sie folgend eine umfangreiche Auflistung, welche die aktuellen Finanzierungsziele beinhaltet:

  • Grundkauf
  • Hauskauf
  • Wohnungskauf (Eigentumswohnung)
  • Neubau, Zubau, Umbau
  • Sanieren, Renovieren, Modernisieren, Energiesparmaßnahmen
  • Wellnesseinrichtungen, Sicherheitseinrichtungen
  • Baukostenanteile bei Mietwohnungen, Gemeindewohnungen oder Genossenschaftswohnungen
  • Kleingärten, die für ganzjähriges Wohnen gewidmet sind
  • Pflegemaßnahmen und deren Kosten: z.B. Betreuung, medizinische Behelfe, Behandlung, Heim- oder Pflegeplätze etc.
  • Ablöse von Erbteilsforderungen
  • Scheidungsforderungen
  • Berufsausbildungskosten oder Weiterbildung (beruflich) in vielen Formen

Vorteile von Bausparkrediten

  • Sichere und relativ transparente Finanzierungsmöglichkeit mit relativ stabiler Rate für die gesamte Kreditlaufzeit
  • Gewährung bei ausreichender Sicherstellung (Grundbuch) mit wenig Auflagen (im Vergleich zum Bankkredit) möglich
  • Relativ gleiche Konditionen für alle (bei Banken macht die Bonität und das Verhandlungsgeschick oft einen großen Unterschied)
  • Relative Sicherheit bei Hochzinsphasen, bisweilen war der Höchstzinssatz von 6% sehr verlässlich (auch wenn dieser höher werden könnte)

Nachteile von Bausparkrediten

  • Spesen recht hoch - unbedingt erfragen!
  • Zinssatz von der Bonität der Bausparkassen / der Bausparverträge abhängig
  • Wenig Flexibilität bei der Gestaltung, kaum Verhandlungsspielraum
  • Bei schlechter Bonität kann das Eigenheim bzw. die Eigentumswohnung rasch weg sein (auch wenn der Bausparkasse der ordnungsgemäße Ablauf des Bausparkredites natürlich lieber ist)

Weitere Infos und Tipps:

Bis es zur Zuteilung eines Bauspardarlehens kommt, benötigt man zumeist eine Zwischenfinanzierung.

Diesbezüglich ist es von Vorteil (auch weil Sie dann als Stammkunde der Bausparkasse auftreten können), schon im Vorfeld eines Projektes einen Bausparvertrag abzuschließen. Auch wenn die Zwischenfinanzierung zumeist mit attraktiven Lockangeboten ausgestattet ist - wesentlich sind dann die Konditionen des Bausparvertrages. Denn die gelten dann ja auch oft bis zu 30 Jahren...

Vergleichen Sie bei den Bausparkassen primär Zuteilungszeiten, Zwischenfinanzierungskosten und Gebühren. Denn genau hier liegen die wesentlichen (wenn auch nicht hohen) Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Bausparkassen.

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Zuletzt verändert: 10. 09. 2012, 17h31