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Die Geldmarie

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Wertvolles Papiergeld Euro


Wertvolle Euro-Banknoten

Das Sammeln von Banknoten ("Notaphilie" ist der Fachausdruck) ist ein schönes Hobby, welches durchaus auch ins Geld gehen kann. In der Regel werden dabei alte Banknoten gesammelt und oft auch mit neuen Banknoten bezahlt. Wertsteigerungen bei selteneren Banknoten sind durchaus möglich - selbst die letzte Banknotenserie aus Österreich (mit Mozart, Landsteiner, Mayreder, Wagner oder Schrödinger) wird -zumindest bei schönen Noten- deutlich über dem Nominalwert gehandelt.

Euro-Geldscheine noch nicht gefragt

Während das Sammeln von Papiergeld aus Österreich eine schon umfangreiche Sammlung im Wert von vielen tausend Euro ergeben kann und auch ältere Geldscheine in Gulden- und Kronenwährung oft sehr gefragt und teuer sind, ist das Sammeln von Euro-Bankonten noch ziemlich unbekanntes Neuland.

Seit dem 1.1.2002 ist Euro-Bargeld im Umlauf und es gab von Anfang an folgende Banknoten: 5 Euro, 10 Euro, 20 Euro, 50 Euro, 100 Euro, 200 Euro und 500 Euro.

Da die Banknoten dieser 7 Nominalwerte in allen Ländern der Eurozone das gleiche Aussehen haben (abgesehen von ein paar Kleinigkeiten wie den unterschiedlichen Unterschriften von EZB-Chefs, Seriennummer oder Plattencode) und natürlich auch in allen Euroländern gültig sind, war ein Sammeln der Euronoten ob deren hoher Auflage von Start weg nicht sehr attraktiv. Im Gegensatz zu den Münzen (mit nationalen Motiven) entstand hier naturgemäß auch kein Sammlermarkt.

Die Banknoten von 5 bis 100 Euro sind in Milliardenauflage im Umlauf - werden daher so schnell auch keinen Sammlerwert kriegen. Aber auch die "selteneren" Banknoten mit Nominale 200 und 500 Euro sind nicht wirklich rar...

Seit 2013 zweite Serie im Umlauf

Nachdem ab 2.5.2013 die alten Banknoten sukzessive ausgetauscht und durch eine neue (sicherere) Generation ("Europa-Serie") mit ähnlichem Aussehen ersetzt werden, könnte es aber zumindest in den nächsten Jahren zu einem kleinen Sammlermarkt für Euroscheine kommen: Die meisten der alten Banknoten werden nämlich mit Sicherheit bei den Banken in neue Banknoten umgetauscht - nur ein kleiner Prozentsatz wird noch gehortet, gesammelt bzw. wird auch irgendwo vergessen bzw. ist nicht mehr auffindbar.

Noch ist allerdings nicht wirklich absehbar, ob dies aufgrund der hohen Grundauflage der ersten Generation der Euroscheine je für einen Sammlerwert reichen wird.

Wer sich jedoch den einen oder anderen Geldschein in die Sammlung legen möchte, sollte jedenfalls darauf achten, das es sich ausschließlich um bankfrische (komplett neuwertige) Scheine handelt - alles andere wird wohl nie (bzw. sehr lange nicht) mehr Wert erzielen, als den Nominalwert.

Gerade die 5-Euro-Banknoten sind im Umlauf ziemlich schmutzig bzw. zerknittert worden (je kleiner das Nominale, desto unachtsamer gegen die Menschen damit um) - vielleicht auch hier ein paar Stücke (kostet ja nicht viel) auf die Seite legen. Insbesondere schöne Stücke mit den ersten beiden EZB-Präsidenten könnten vielleicht doch einmal etwas mehr wert werden als die letzte Ausgabe einer Serie - das gilt dann auch für den noch folgenden Austausch der anderen Geldscheine.

50 Euro, 20 Euro, 10 Euro, 5 Euro und 100 Euro sind (auch in dieser Reihenfolge) die am meisten verbreiteten Geldscheine - hier muss man wohl vor dem Umtausch nicht unbedingt Unmengen davon horten. Auch der Wertzuwachs dieser häufigen Banknoten wird sich zukünftig in Grenzen halten - wenn überhaupt einer resultiert...

Schon deutlich interessanter wird es dann vielleicht einmal später bei 200- oder 500-Euro-Scheinen. Bis diese aber später einmal einen Sammlerwert bekommen, vergehen wohl noch viele Jahre - wobei sich die Geldmarie bei diesen beiden Banknoten wohl am ehesten irren kann...

Insbesondere der 500er wird ab 2016 nicht mehr nachproduziert und verschwindet langsam (aber sicher) aus dem Bargeldumlauf (wo er ohnehin nur selten anzutreffen war) - da könnte es dann schon bald zu Wertsteigerungen kommen, spätestens wenn die letzten Fünfhunderter eingezogen werden...

Wer diesbezüglich abwarten will, legt sich ein paar schöne Scheine beiseite, beobachtet ein paar Jahre und tauscht dann (so sich kein Preisanstieg abzeichnet) vielleicht doch in neue Scheine um. Den Inflationsverlust muss man hier natürlich einkalkulieren...

Jedenfalls gilt: Nur absolut einwandfreie Euroscheine sammeln!

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Zuletzt verändert: 08. 06. 2018, 12h53