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Die Geldmarie

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Sparen beim Umzug


Billige Umzugsfirmen können teuer kommen

Nahezu alle Menschen haben wohl im Leben schon den einen oder anderen Umzug aktiv oder passiv (z.B. als Möbelträger, Kistenschlepper oder Fahrer) mitgemacht. Ist der Auszug aus dem Elterhaus oft noch mit leichtem Gepäck (das Kinderzimmer bleibt dann zumeist) verbunden, sind spätere Umzüge dann zumeist schon eine logistische Schwerarbeit.

Gute Umzugsfirmen suchen

Die billigste Variante beim Umzug ist natürlich der Eigentransport. Wer Möbel und Kisten in Massen schleppen und via Auto, LKW (Miet-LKW) oder mit Anhänger transportieren kann und auch noch ein paar nette Helferlein zur Verfügung hat, hat fast schon gewonnen.

Schwieriger wird die Sache jedoch, wenn man den Wohnungsinhalt (insbesondere Möbeln) nicht selbst transportieren will oder kann - eine professionelle Umzugsfirma muss her.

Wiewohl bei so manchem Umzug die Zeit drängt (wenig Urlaub, alter Mietvertrag läuft aus), sollte man bei der Auswahl der Umzugsfirmen besonders vorsichtig sein - in diesem Gewerbe gibt es nämlich immer wieder schwarze Schafe.

Wer im Internet nach Umzugsfirmen sucht, wird sehr rasch fündig werden - doch Achtung: Nur auf den billigen Preis zu schauen, kann sehr teuer werden...

Immer wieder hört man von scheinbar billigen Firmen (die mit 20 Euro pro Stunde plus LKW werben), mit denen die Umziehenden dann (gelinde gesagt) gar keine Freude haben: Unwillige Mitarbeiter von denen nicht alle anpacken, hohe Nebenkosten für Verpackungen, Kosten für Versicherungen (die dann gar nicht leisten), Stockwerkzuschläge, Zeitschinden, hohe Kilometerkosten etc.

Schon bei zu billigen Preisen wie 20 Euro (für 2 Leute und LKW!) sollte man skeptisch sein: Bei solchen Preisen würde bei normaler Versteuerung wohl für den Firmenchef nicht mehr viel übrig bleiben.

Wiewohl natürlich auch bei teureren Unternehmen Fehler passieren können bzw. die Umzugsleistung nicht zufriedenstellen ausfallen kann - zahlen Sie hier lieber ein paar Euro mehr und haben dafür dann eine seriöse Firma für den Umzug.

Idealerweise fragt man zuerst Freunde und Bekannte, mit welcher Firma sie übersiedelt sind - oft gibt es hier schon brauchbare Empfehlungen. Aber auch im Internet kann man sich über Transportunternehmen und deren Leistung kundig machen: Oftmals gibt es im Net für Umzugsfirmen sehr aussagekräftige Bewertungen. Bei den Linktipps finden Sie z.B. Unternehmen, die im Net recht gut abschneiden.

Erfragen Sie unbedingt vor dem Umzug auch die genauen Kosten für den Transport: Zuschläge für Verpackungsmaterial oder Stockwerke ohne Lift, Kilometerzuschläge für den Transport und Kosten die Haftpflichtversicherung seitens Umzugsfirma (für die transportierten Güter, nicht für den LKw!) sind nicht unseriös - wenn diese auch rechtzeitig genannt werden.

Oft geben Umzugsfirmen auch einen Preis ohne MWSt. an - fragen Sie diesbezüglich unbedingt nach - 20% mehr oder weniger ist wohl nicht uninteressant.

Tipps für den Umzug

Ein Umzug ist oft auch ein Neubeginn - und eine gute Gelegenheit, das eine oder andere unnötige Stück im Haushalt in den Mist zu werfen. Misten Sie also vor dem Umzug kräftig aus und packen Sie nur ein, was Ihnen wirklich wichtig ist. Beim Umzug kommen oft Sachen zu Tage, die man lange Jahre nicht mehr gesehen hat (z.B. bei der Kleidung) - ziemlich wahrscheinlich, dass diese Sachen auch in den nächsten Jahren nicht in Verwendung kommen...

Lassen Sie sich von der ins Auge gefassten Umzugsfirma einen schriftlichen und verbindlichen Kostenvoranschlag geben, welcher die wesentlichen Daten und Kosten Ihres Umzugs beinhaltet. So sich ein Mitarbeiter das Umzugsgut ansehen kommt, kann natürlich auch eine Pauschale ausgemacht werden.

Ob Pauschale oder Stundensatz: Eine Versicherung sollte das Umzugsunternehmen jedenfalls haben! Wenn Sie den Transport selbst durchführen, sind Beschädigungen am Wohnungsinahlt sowie das Abhandenkommen (z.B. Diebstahl) nicht in der Haushaltsversicherung inkludiert!

Vor dem Transport wären Fotos (schnell mit einer Digitalkamera gemacht) von wertvollen Möbeln wohl sehr ratsam - nach dem Umzug kontrollieren Sie den Zustand der transportierten Güter sofort und machen bei Schäden unverzüglich Meldung bei der Umzugsfirma. Schäden zwecks Beweisführung ebenfalls gleich dokumentieren.

So Sie Erfahrungen mit unseriösen Umzugsfirmen machen müssen, melden Sie diese bei der Arbeiterkammen bzw. der Wirtschaftskammer - dort werden Beschwerden gesammelt bzw. kriegen schwarze Schafe Probleme.

Fangen Sie unbedingt rechtzeitig mit dem Einpacken der Sachen an und verpacken Sie heikle Sachen (z.B. Glas, Keramik etc.) besonders weich und sicher. Bei besonders sensiblen Sachen die Umzugsfirma auch auf den Inhalt hinweisen! Sind diese klein und teuer, könnte man solche Güter ja vielleicht sogar selber befördern.

Die Umzugskartons im Idealfall mit dem Zimmer beschriften, in dem diese landen sollen - das erspart Ihnen dann einiges an Herumschlepperei. Füllen Sie die Kartons (die es in jedem Baumarkt recht günstig zu erwerben gibt) aber nicht zu schwer an - tragen sollte man diese schon noch können...

So Sie eine Umzugsfirma beauftragt haben, diese aber aufgrund der Entfernung und des Zeitfaktors nur 1x fahren soll, sorgen Sie dafür, dass die schwersten und sperrigsten Sachen mitkommen - wenn der LKW nämlich schon mit Kleinzeug voll ist (das Sie auch selber mit dem PKW transportieren könnten) und die schwere Couch oder das Riesenkastl übrig bleiben, sind Sie wohl auch ein wenig selbst schuld...

Im Normalfall unterschätzt man ziemlich, was so ein mittelgroßer LKW einladen kann - oft irrt man sich aber auch ziemlich kräftig bei der zu transportierenden Menge. Ein Umzugsprofi kann das ziemlich rasch einschätzen und macht Ihnen auch einen passenden Kostenvoranschlag.

Hier finden Sie übrigens eine praktische: Checkliste für den Umzug

Einen erfolgreichen Umzug zu wünschen!

Geldmarie-Linktipps:

Zuletzt verändert: 16. 10. 2018, 12h56