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Unterhaltsabsetzbetrag


Alimente von der Steuer absetzen

Unterhaltszahlungen (Alimente & Co.) sind dieser Tage weit verbreitet. Nachdem diese Zahlungen oft eine hohe Belastung für den Verpflichteten (meistens sind dies naturgemäß Männer) darstellen, hat sich der Gesetzgeber diesbezüglich den Unterhaltsabsetzbetrag einfallen lassen:

Voraussetzungen für den Unterhaltsabsetzbetrag

Wer für ein Kind (bzw. mehrere Kinder), welche nicht im gleichen Haushalt wohnen, nachweislich gesetzlichen Unterhalt erbringt, kann im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung (bzw. der Einkommensteuererklärung) maximal folgende Beträge steuermindernd geltend machen:

Höhe des Unterhaltsabsetzbetrages

  • Erstes Kind: 29,20 Euro pro Monat
  • Zweites Kind: 43,80 Euro pro Monat
  • Drittes und weitere Kinder: 58,40 Euro pro Monat

Werte ab 2009, gültig auch 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017.

Voraussetzungen für den Unterhaltsabsetzbetrag

Abgesehen vom unterschiedlichen Wohnort darf der oder die Steuerpflichtige bzw. dessen (Ehe-)Partner für die betreffenden Kinder keine Familienbeihilfe beziehen.

Bei der Arbeitnehmerveranlagung bzw. bei der Einkommensteuererklärung werden dann die Daten der Kinder mit Alimentationsverpflichtungen angegeben. Das Finanzamt verlangt diesbezüglich Unterlagen:

Entweder gibt es eine gerichtliche oder behördliche Einigung über die Art und Höhe der Alimente bzw. wird eine schriftliche Bestätigung durch den Empfänger (zumeist: Die Empfängerin) der Alimente urgiert. Kontoauszüge bzw. eine private Vereinbarung sowie eine Bestätigung über die geleisteten Zahlungen erleichtern dem Finanzamt die Recherche.

Liegen die geleisteten Zahlungen unter den Regelbedarfssätzen (siehe Link unten), kommt es zu einer aliquoten Kürzung des Absetzbetrages.

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Zuletzt verändert: 02. 01. 2017, 15h34