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Die Geldmarie

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Banksafe


Banksafe - Sicherheit für Wertgegenstände

Wer im Eigenheim bzw. in der Wohnung wertvolle Gegenstände bzw. teure Sammlungen ungesichert aufbewahrt, kann nach einem Einbruch äußerst unangenehme Überraschungen erleben: Nicht nur der Verlust der -oft mit schönen Erinnerungen verbundenen- Gegenstände schmerzt, auch die Haushaltsversicherung wird bei zu hohen Schadensbeträgen (über den festgelegten Grenzen) die Leistung kürzen bzw. gar nicht leisten. Es sei denn, Sie haben rechtzeitig vorgesorgt:

Eine ausreichende Summe für Wertgegenstände (Schmuck, Münzen, Goldbarren, Bargeld, Sammlungen, Kunst, wertvolle Briefmarken etc.) gehört schon bei Vertragsabschluss einer Haushaltsversicherung genau besprochen. Die Versicherungen leisten im Normalfall nämlich je Kategorie (Bargeld, Schmuck etc.) nur bis zu fixen Obergrenzen je Kategorie und je Aufbewahrungsort (freiliegend, in Möbeln oder Mauersafes, in Safes mit gewissen Normen etc.).

Wenn Ihre Wertgegenstände diesen Rahmen sprengen, kann man zumeist noch einige tausend Euro teuer dazuversichern - bei höheren Beträgen ist es aber notwendig, die Gegenstände in einem genormten Safe aufzubewahren. Sollte dieser nicht vorhanden sein, ist keine Versicherungsdeckung über die genormten Grenzen (individuell von Versicherung zu Versicherung) mehr möglich.

Entweder Sie legen sich jetzt einen teuren Safe bzw. Tresor zu (2 mögliche Anbieter finden Sie unten bei den Linktipps) - oder Sie mieten für einige Wertgegenstände (die nicht laufend benötigt werden) einen Banksafe.

Fast jede Zweigstelle einer Bank oder Sparkasse hat einen Tresorraum. Sehr häufig sind die Safes restlos vermietet und man muss sich auf eine Warteliste setzen lassen. Natürlich ist es von Vorteil, wenn der Tresorraum in Wohnnähe bzw. bei der Hausbank ist - sollte dort jedoch derzeit kein Platz vorhanden sein, lassen Sie sich auf die Warteliste setzen und mieten sich inzwischen woanders ein.

Beim Mieten eines Safes muss man sich legitimieren und eine Unterschriftsprobe abgeben. Dies gilt auch für alle weiteren Berechtigten, die Zutritt zum Safe haben sollen. Es empfiehlt sich demnach, für den Notfall (schwere Krankheit, Todesfall) auch weitere Vertrauenspersonen zu bevollmächtigen.

Bei den meisten Tresoren wird Ihnen ein Fach zugewiesen und Sie bekommen dazu passende Schlüssel. Ein weiterer Schlüssel liegt auf der Bank auf - auch die Tresorschlüssel sind immer in der Bank. Sie brauchen also fast in allen Fällen einen Bankmitarbeiter, der mit Ihnen das gemietete Fach aufsperrt. Manche Tresore sind zusätzlich noch mit einer Nummernkombination gesichert (diese hat der Bankangestellte).

Für die Schlüssel müssen Sie eine Kaution hinterlegen (bekommen Sie bei Rückgabe wieder) - für das Mieten des Safes bezahlen Sie eine Jahresmiete. Diese richtet sich nach der Größe des Faches - von 50 Euro (pro Jahr) aufwärts ist da (je nach Größe) einiges möglich.

Klären Sie also vorab (wenn es noch eine breite Auswahl an Safefächern gibt) ab, welches die ideale Größe für Ihre Gegenstände hat bzw. welche Werte Sie überhaupt in der Bank aufbewahren wollen. Ein Safebesuch ist nämlich an die Banköffnungszeiten gebunden - und diese haben bekanntlich am Wochenende selten bis nie offen. Und wenn Sie genau dann Ihren Schmuck ausführen wollen oder die Briefmarkensammlung herzeigen wollen, wird dies schwer werden...

Der Inhalt Ihres Faches ist anonym - die Bank weiß also nichts davon und wird Sie auch diskret in Ruhe lassen, wenn Sie Ihr Fach besuchen. Einzig zum Öffnen und Schließen des Tresors werden Sie zumeist einen Bankmitarbeiter benötigen.

Verwahren könnte man z.B.:

  • Schmuck
  • Münzen, Goldbarren
  • Bargeld, Valuten
  • Wertpapiere
  • Erinnerungsgegenstände
  • Dokumente, Urkunden, Polizzen
  • Wertvolle Sammlungen (z.B. Briefmarken)
  • Kunst (soweit räumlich passend)
  • Sparbücher
  • etc.

Ein Einbruch in diese Tresore ist fast unmöglich - soll aber auch schon vorgekommen sein. Für solche Fälle bietet die Bank zumeist Inhaltsversicherungen für das Safe an - fragen Sie im Bedarfsfall danach, diese sind nicht allzu teuer.

Noch eine (überlieferte) Geschichte: Als vor Jahrzehnten einmal eine Großbank (ich denke, es war die ehemalige Z) in Flammen stand, blieben die Tresore in den niedergebrannten Mauern nahezu unversehrt stehen. Die Sicherheit von solchen schweren Tresoren ist ausgesprochen hoch!

Geldmarie-Linktipp:

Zuletzt verändert: 22. 10. 2018, 09h56