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Das SparbuchDas Sparbuch hat immer SaisonDas gute alte anonyme Sparbuch ist tot. Wie sehr hat die heimischen Bankenlandschaft, die Politik und die (weniger qualitativ orientierte) Medienlandschaft gejammert, als per 1.1.2000 die Anonymität von Sparbüchern weggefallen ist. Seit 1.7.2002 waren dann auch Behebungen von noch anonymen Sparbüchern mit Identitätsnachweis verbunden.
Was ist passiert?
Auch wenn -vor allem in Zeiten mit niedrigem Zinsniveau- viele Sparer in andere Produkte (Bausparvertrag, festverzinsliche Wertpapiere, Fonds etc.) ausweichen - das Sparbuch hat in Österreich wohl auch in Zukunft noch weiterhin Saison. Insbesondere ältere Semester werden das Produkt Sparbuch wohl kaum mehr durch modernere Sparvarianten ersetzen. Vorab zu den Basisinformationen über das Sparbuch, welche übriges auch für Sparkonten (Sparkarten) und ähnliche Sparprodukte zum Großteil gültig sind: Beim Eröffnen eines Sparbuches ist jedenfalls eine Legitimierung (amtlicher Lichtbildausweis) erforderlich. Bei Beträgen bis 15.000 Euro können Sie ein Losungswortsparbuch eröffnen - es kann aber auch ein Namenssparbuch sein.
Der kleine Unterschied: Das Losungswortsparbuch lautet auf einen Begriff (keinen Namen) oder eine
Nummer und wird durch ein Losungswort gesichert.
Beim Namenssparbuch (welches auf eine Nummer, eine Bezeichnung oder auch auf den Namen des Sparbuchinhabers lauten kann) kann nur der legitimierte Sparbuch-Inhaber mittels Unterschrift beheben. Verlust SparbuchBei Verlust bzw. bei Diebstahl eines Sparbuches wenden Sie sich an die Hausbank (bzw. Sparkasse): Zuerst einmal gilt es die Nummer des Sparbuches herauszufinden, was bei legitimierten Sparbüchern kein großes Problem sein sollte. Viele Leute haben sich auch die Nummer separat notiert bzw. haben einen Dauerauftrag vom Konto auf das Sparbuch - auch hier hat man die Nummer dann sehr rasch. Bei geringeren Guthaben sollte es möglich sein, dass Sie (nach Legitimierung, Unterfertigung eines Reverses, Nennung des Losungswortes u.ä.) umgehend ein Ersatzsparbuch erhalten. Zumindest in meiner aktiven Bankzeit war dieses kundenorientierte Verhalten noch möglich.
Falls dies nicht möglich ist, wird es leider ein wenig mühsam:
Noch eine Basisinfo: Allen Erträgen (Zinsen) von Sparbüchern werden in der Regel 25% KESt (Kapitalertragssteuer) abgezogen und ans Finanzamt abgeführt. Geldmarie-Linktipps: Zuletzt verändert: 30. 01. 2012, 20h41
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