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Termingeld - Festgeld


Sparform Termingeld

Sie möchten Ihr Kapital relativ kurzfristig anlegen und trotzdem interessante Zinsen lukrieren? Dann könnte das Termingeld (für welches auch die Namen Festgeld oder Termineinlage oft verwendet werden) für Sie eine interessante Sparform darstellen.

Termingeld wird für eine fixe Zeit zu einem fix vereinbarten Zinssatz (je nach Zinsniveau, Laufzeit und Einlagenhöhe) angelegt. Prinzipiell können Sie Termingeld nach wie vor bei fast jeder Bank anlegen - in Form eines Termingeldkontos. Besonders Direktbanken bieten eine Anlage mittels Termingeld sehr häufig an.

Die Laufzeiten sind zumeist ähnlich dem Kapitalsparbuch (die Erträge auch): 6 Monate bis 6 Jahre sind die populärsten Varianten.

Der Ablauf: Nachdem Laufzeit und Verzinsung fixiert wurden, legen Sie einen fixen Betrag auf ein Termingeldkonto. Nachzahlungen auf diesen Betrag sind nicht möglich - jede Einzahlung hat einen eigenen Ablauftermin.

Nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit können Sie die Einlage verlängern (zu dann aktuellen Konditionen) bzw. diese läuft täglich fällig (und mit weniger Zinsen) bis zur Auflösung des Termingeldkontos weiter. Die Gutschrift der Zinsen erfolgt zumeist erst am Ende der Laufzeit.

Wenn Sie Teile des Termingeldes vorzeitig beheben (oder auch die gesamte Einlage), so werden zumeist Vorschusszinsen (maximiert bis zur Gesamthöhe der Zinsen - Kapital wird nicht angegriffen) verrrechnet - im Idealfall sollte man also solche Einlagen nicht vor deren Fälligkeit beheben.

In Deutschland ist auch die Form der Kündigungsgelder einigermaßen bekannt: Diese haben eine festgelegte Kündigungsfrist - daher ist das Geld erst nach Ablauf der Kündigungsfrist disponibel. Die Zinssätze sind hier zumeist variabel.

Einen aktuellen Vergleich von Termingeld finden Sie hier: Festgeld vergleichen

Zuletzt verändert: 01. 09. 2010, 16h58