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Goldmünzen aus ÖsterreichPopuläre Goldmünzen aus ÖsterreichSchon einige Jahrhunderte gibt es eigene Prägungen von heimischen Goldmünzen - und wenn Sie sehr viel Glück haben, können Sie auf (bzw. aus) österreichischem Boden sogar die eine oder andere Goldmünze ausgraben, die uns die alten Römer hinterlassen haben. Doch es wird schon ein wenig einfacher (bzw. billiger), wenn sich der heimische Goldsammler oder Goldanleger auf leichter verfügbare Ware einlässt.... Finden Sie hier die wesentlichen Goldmünzen aus Österreich: Wiener PhilharmonikerDaten:Gewicht: 1 Unze (31,103 Gramm) Feingehalt: 999,9/1000 (=Feingold) Größe/Durchmesser: 37 mm Nennwert: 100 Euro oder (früher) 2000 ATS (Schilling) Weitere Ausgaben: Zehntelunze, Viertelunze, Halbe Unze Erstausgabe: 1989 (1 Unze, Viertelunze) Wissenswertes:Seit 1989 (also erst relativ spät im Vergleich mit den konkurrenzierenden Goldmünzen) ist der Wiener Philharmoniker im Umlauf - und wurde gleich zur Erfolgsgeschichte: Gegenwärtig ist er die beliebteste Anlagemünze Europas (auch weltweit hatte der Philharmoniker schon das eine oder andere Jahr die Nase vorne) und bisweilen auch die einzige europäische Anlagemünze mit Euronominale vorher: Schilling). Der Handel dieser Münzen ist in den meisten Ländern (auch Österreich) umsatzsteuerfrei. Der Preis hängt ab vom jeweiligen Goldpreis + ein geringer Aufschlag.
2004 erschien dann die Ausgabe "Big Phil": 100.000 Euro Nennwert, 31,103 Kilogramm Feingold pro Stück: Da war es kein Wunder, daß diese (damalige) Weltrekordmünze nur in einer Auflage von
15 Stück geprägt wurde. Mittlerweile gibt es übrigens einen Kanadischen "Big Brother": Nennwert 1 Mio Can-$, 100 Kilogramm schwer.
Golddukat einfachDaten:Gewicht: 3,491 Gramm Feingehalt: 986/1000 (23,75 Karat), Feingewicht 3,441 Gramm Größe/Durchmesser: 19,75 mm Nennwert: Nicht vorhanden (Handelsgoldmünze) Weitere Ausgaben: 4-fach-Dukat (13,964 Gramm, 39,50 mm) Wissenswertes:
"Dukaten" benannte Goldmünzen gab es schon im 13. Jahrhundert rund um Venedig. Schon sehr bald wurden die Dukaten der verschiendensten Prägungen in
ganz Europa als Handelsgoldmünze verwendet. In Österreich weiß man ab dem 16. Jahrhundert um die Existenz von heimischen Prägungen. Ab 1858 wurden
die Golddukaten als gesetzliches Zahlungsmittel verboten. Und trotzdem konnte sich der Golddukat halten: Als Anlagemünze war (und ist) sie insbesondere als
Geschenk (Taufe, Firmung, etc.) sehr beliebt.
Hier gibt es noch mehr Informationen zu den Golddukaten aus Österreich. Goldgulden - 4 GuldenDaten:Gewicht: 3,225 Gramm Feingehalt: 900/1000, Feingewicht: 2,902 Gramm Größe/Durchmesser: 19 mm Nennwert: 4 Gulden Weitere Ausgaben: 8 Gulden (6,451 Gramm, 21 mm) Wissenswertes:Auch der Goldgulden hat eine dem Golddukaten sehr ähnliche Geschichte: Schon ab dem 13. Jahrhundert trat er in verschiedensten Formen eine Reise über ganz Europa an und wurde schließlich auch schon im 14. Jahrhundert in Österreich (Judenburg) geprägt. Die heutigen Nachprägungen leiten sich von den zwischen 1870 bis 1891 (Ungarn 1892) umlaufenden 4- und 8-Guldenstücken ab. Die Popularität gleicht zwar nicht den Philharmonikern und den Golddukaten, der Handel mit Goldgulden ist aber noch immer am Laufen. Hier gibt es mehr Information über die: Goldgulden Goldkrone - 10 KronenDaten:Gewicht: 3,387 Gramm Feingehalt: 900/1000, Feingewicht: 3.048 Gramm Größe/Durchmesser: 19 mm Nennwert: 10 Kronen Weitere Ausgaben: 20 Kronen (6,775 Gramm, 21 mm), 100 Kronen (33,875 Gramm, 37 mm) Wissenswertes:Die Goldkronen waren zwischen 1892 und 1914 offizielle österreichische Goldwährung und löste damit den Golddukaten in seiner inoffiziellen Funktion ab. Die Golddukaten wurden aber weiterhin geprägt - die Goldgulden hingegen wurden aber nur bis 1891 gepresst. Via Nachprägungen lebt die Goldkrone noch heute in der Funktion einer Bullionmünze (Anlegermünze). Nachprägungen von Goldkronen tragen entweder die Jahreszahl 1912 (10 Kronen) oder die Jahreszahl 1915 (20 Kronen oder 100 Kronen). Goldtausender - BabenbergerDaten:Gewicht: 13,50 Gramm Feingehalt: 900/1000, Feingewicht 12,15 Gramm Größe/Durchmesser: 17 mm Nennwert: 1000 Schilling Auflage in Stück: 1,8 Millionen Wissenswertes:Schon wieder ein wenig in Vergessenheit geraten ist die sensationelle Einführung des "Goldtausenders" anno 1976: Der Preis für die Goldmünze lag um den Nominalpreis - und so war es keine Überraschung, dass die goldhungrigen Österreicher das gute Stück schnell in die Sammlungen bzw. in den Spartopf integrierten. Erst mit der Einführung anderer Sammlermünzen aus Gold sowie auch dem starken Aufkommen des Philharmonikers verschwand die "Goldtausender" benannte Münze schön langsam wieder aus dem Gedächtnis der heimischen Goldliebhaber. Sonstige Sammlermünzen in GoldDa Österreich durchaus als "Sammlerland" bezeichnet werden kann, hat die Münze Österreich natürlich keine Marktlücke ausgelassen und versorgt die Numismatiker und Goldgräber laufend mit neuer Ware. Diese und weitere ältere Münzsemester (also klassische Sammlermünzen) finden Sie hier gelistet: Goldmünzen Österreich Geldmarie-Tipps:
Hier finden Sie übrigens Informationen über die: Kurse von Goldmünzen. Und folgend finden Sie: Preise von Sammlergoldmünzen aus Österreich und Goldmünzen aus Deutschland Geldmarie-Linktipps:
Zuletzt verändert: 22. 11. 2011, 10h47
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