CMS Login
Unsere Werbedienste verwenden Cookies und geben über dich gewonnene Informationen auch an Dritte weiter.
Durch das Benutzen dieser Seite erklärst du dich damit einverstanden. Hinweis entfernen

Die Geldmarie

Das unabhängige Finanzportal

Tipps und Tricks rund um die Marie

Rubriken

Online-Banking


Wer fürchtet sich vorm Online-Banking?

Schon vor vielen Jahren war es in Österreich möglich, so manches Bankgeschäft von zu Hause zu erledigen. Noch lange bevor das Internet in den Haushalten salonreif wurde, gab es schon den Vorläufer "Quicken". Nur die absoluten Freaks beschäftigten sich damit - und in Folge der Weiterentwicklung des Webs verschwand diese Technik auch recht rasch.

Mit dem Einzug der PC's und Laptops in die Wohnungen und Büros ging es dann Schlag auf Schlag: Wer konnte - und wer sich traute - fing an, seinen Kontostand via Internet abzufragen und begann auch, die ersten Überweisungen und Daueraufträge via Onlinebanking (oder E-Banking) aufzugeben.

Mittlerweile ist Online-Banking bei der internetaffinen Bevölkerung Standard. Die Menschen schätzen es, die paar Zahlungen, die nicht sowieso schon automatisch über das Konto laufen, schnell und einfach (über Vorlagen, wenn die Zahlungen häufiger sind) abzuwickeln.

Ein Anstellen bei Bankschaltern ist schon lange nicht mehr möglich - ab und an besucht man noch einen Geldausgabeautomat und druckt bei dieser Gelegenheit auch gleich die Kontoauszüge aus. Ob da nicht die Banken etwas falsch gemacht haben?

Zwar ersparen sich die Banken jede Menge Arbeit am Schalter bzw. auch im Giroverkehr (dieser muss die von den Kunden aufgegebenen Transaktionen nur noch überwachen und nicht mehr selbst verbuchen). Auf der anderen Seite fällt aber der Kontakt mit den Kunden weg - worunter natürlich die persönliche Beratung und infolge dessen auch der Verkauf von Finanzprodukten leidet.

Aber egal - ohnehin ein Problem, dass die Banken selbst verursacht haben. Wenden wir uns lieber den Möglichkeiten des Online-Bankings zu:

Grundsätzliches zum Online-Banking

Beantragen Sie zuerst einen Online-Zugang auf Ihr Bankkonto. Sie erhalten in Folge einen Benutzernamen und ein Login (Passwort) für die Internetseite Ihrer Bank. Damit können Sie auch schon den Kontostand abfragen.

Um aber aktiv werden zu können (einige Möglichkeiten sind folgend aufgelistet), benötigen Sie noch die sogenannten TAN-Codes. Diese Codes werden dann bei allen aktiven Transaktionen zur Freigabe dieser Transaktionen benötigt. Wenn Sie eine bestimmte Anzahl von TAN-Codes aufgebraucht haben, erhalten Sie dann (via Post oder aber auch via Handy) rechtzeitig neue Codes zugestellt.

Neuerdings tendieren Banken aus Sicherheitsgründen immer mehr zu Codes via Handy (nicht mehr auf Papier) - bei größeren Beträgen kann man ohne Handy-TAN-Code oft gar nicht mehr überweisen.

Möglichkeiten beim Online-Banking

  • Finanzübersicht über alle Konten und legitimierten Spareinlagen - direkter Zugriff weltweit und rund um die Uhr
  • Übersicht über das Wertpapierdepot
  • Börsenorder bzw. Wertpapierorder online rasch möglich
  • Zahlungsanweisungen (Inlandsüberweisungen) selbst aufgeben, als Vorlage zum schnelleren Ausfüllen für das nächste Mal speichern
  • SEPA-Überweisungen (innerhalb der EU und in SEPA-Teilnehmerländern) selbst aufgeben und abspeichern (z.B. für Ebay-Zahlungen nach Deutschland oder für Firmenrechnungen)
  • Auslandsaufträge selbst aufgeben und abspeichern (für Firmen besonders interessant und praktisch)
  • Daueraufträge aufgeben, ändern, aussetzen oder stornieren
  • Abbuchungsaufträge erteilen
  • Abschöpfungsaufträge disponieren
  • Übersicht über den aktuellen Saldo der Kreditkarte (oft vorhanden)
  • Terminaufträge geben (wenn Sie z.B. lange auf Urlaub sind, aber nicht lange vorher überweisen wollen)
  • Online sparen: Termingelder, Überweisungen auf Sparkonten, Verrechnungskonten etc.

Gefahren beim Online-Banking

  • Missbrauch Ihrer Daten: Geben Sie diese keinesfalls Dritten weiter und notieren Sie auch nicht alle Zugangsdaten auf einem Zettel beim Computer. Wenn der Einbrecher besonders schnell und intelligent ist, ist der PC/Laptop weg und das Konto auch gleich abgeräumt. Erfahrungsgemäß ist man meistens selbst schuld, wenn man seine Daten verrät - die Banken sind hier rechtlich abgesichert und Sie haben nur die Möglichkeit des Kulanzweges. Auch nicht sehr zielführend: Zugangsdaten nicht am Computer abspeichern! Selbst im Internet-Banking niedrige Überweisungslimits setzen.
  • Phishing: Vertrauen Sie keinen Mails, die vorgeben, dass Sie irgendwelche Codes eingeben müssen etc.! Die Bank wird Ihnen nie ein Mail senden! Das sind peinliche Betrugsversuche, die offensichtlich noch immer genug dumme Menschen (Sorry für die Härte) finden und diesen alle Details + Codes entlocken.
  • Schlampiges Eintippen: Achten Sie darauf, dass Sie IBAN und BIC (bei Überweisungen) sowie natürlich beim Überweisungsbetrag besonders genau eintippen. Sicherheitshalber 2x kontrollieren. Das Geld ist zwar meistens nicht weg - es macht aber oft Mühe, diesem nachzulaufen. Normalerweise kommt eine Fehlbuchung ohnehin zurück. Einen falschen Betrag müssen Sie aber dann beim Empfänger reklamieren.
  • Passen Sie bei Wertpapierorders besonders auf - hier gibt es oft kein Zurück mehr! Eine entsprechende Erklärung haben Sie unterschrieben, dass die Bank für Ihre Orderfehler keine Haftung übernimmt

Geldmarie-Tipps:

  • Wenn Sie am Freitag am Nachmittag eine Überweisung machen: Geben Sie doch gleich Montag als Überweisungsdatum ein. Die Überweisung wird nämlich am Wochenende sicher nicht bearbeitet und Sie haben einen kleinen Gewinn in Sachen Valuta. Selbiges gilt selbstverständlich auch für das Wochenende oder für Feiertage - und insbesondere für überzogene Konten.
  • Auch wenn Sie am späten Nachmittag oder am Abend bzw. in der Nacht ihre Überweisungen aufgeben - die führt am selben Tag sicher niemand mehr durch. Also einfach beim Durchführungsdatum den nächsten Werktag eingeben.
  • Wenn Sie Betrugsängste haben: Merken Sie sich die Zugangsdaten auswendig und setzen Sie (online) Betragslimits, die für Sie verkraftbar sind.
  • Arbeiten Sie beim E-Banking nur auf vertrauenswürdigen Geräten - auch eine Sicherheitssoftware bzw. Firewall wäre sehr empfehlenswert.
  • Wenn Sie sich der Sache nicht sicher sind, fragen Sie internetaffine Menschen um Hilfe bzw. lassen Sie die Hände davon.
  • Nochmalig: Keinesfalls Anweisungen in Mails folgen - das ist mit einiger Sicherheit ein Betrugsversuch! Sie können ja auch bei Ihrer Hausbank anrufen - die werden vielleicht dankbar sein, wenn ihnen jemand sagt, daß da schon wieder etwas Illegales läuft.
  • Auch wenn das E-Banking sehr praktisch ist: Sehen Sie sich in regelmäßigen Abständen trotzdem Ihre Kontoauszüge an und kontrollieren Sie deren Inhalt. Man sollte nicht glauben, wie oft es hier zu diversen Fehlbuchungen kommt (die gar nicht Schuld der Bank sein müssen).
  • Besonders bei Wertpapiergeschäften sollten Sie sehr sorgsam eintippen und die Daten vor der Freigabe nochmalig überprüfen. Wenn Sie nämlich z.B. auf "Kaufen" statt auf "Verkaufen" gehen, gehören Ihnen die erworbenen Wertpapiere ganz alleine...
Facebook
Zuletzt verändert: 19. 12. 2018, 12h20