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Rezession


Merkmale einer Rezession

Von einer Rezession spricht man, wenn ein andauernder Abschwung der Wirtschaftsleistung vorliegt.

Die internationale Verwendung des Begriffes Rezession ist wissenschaftlich nicht exakt definiert. Zumeist wird der Begriff verwendet, wenn eine Volkswirtschaft (oder auch die Wirtschaft gewisser Wirtschaftszonen - z.B. der EU) in zwei Folgequartalen im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresquartalen nicht wächst bzw. aber auch ein leichter Rückgang der Wirtschaftsleistung festzustellen ist.

In Österreich wird der Begriff via WIFO definiert: Wenn zwei Folgequartale negatives Wachstum aufweisen (sinkendes Bruttoinlandsprodukt) spricht man hierzulande von Rezession. Nicht aber bei einem abgeschwächten bzw. leichten Wirtschaftswachstum (im Gegensatz zur obigen Definition).

Häufige Merkmale der Rezession

  • Deutliche Abschwächung einer Hochkonjunkturphase
  • Nachfragerückgang in vielen Branchen, folglich größere Warenlager bzw. Produktionspausen bzw. Stillegung von Standorten
  • Weniger Investitionen aufgrund negativer Aussichten
  • Entlassungen, Sparpakete in Unternehmen, Kurzarbeit, Ansteigen der Arbeitslosenrate
  • Sinkende Börsenkurse, oft auch steigende Goldkurse bzw. Geldflüsse in Anleihe und weitere konservative Anlageformen - sinkendes Zinsniveau
  • Geringere Inflation, niedrige Zinsen, niedrige Lohnabschlüsse
  • Höhere Sparleistungen der Privaten

Hält eine Rezession länger an bzw. führt diese zu einem anhaltenden bzw. starken Rückgang der Konjunkturdaten wird die Rezession dann zur Depression.

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Zuletzt verändert: 22. 11. 2012, 11h54